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NEWS: Stellungnahme der Cologne Centurions

Stellungnahme der Cologne Centurions:

Mit großem Entsetzen und Fassungslosigkeit nehmen wir die Empörungswelle wahr, die gerade gegen die Centurions und – viel schlimmer – gegen die unbeteiligten Cheerleader
des 1. FC Köln losgetreten wird.
Von Cheergate ist zu lesen, von Rauswurf der Pyromaniac-Cheerleader.
Das wollen und können wir so nicht stehen lassen!

Doch der Reihe nach:
Ende Juni erreichte unser Gameday-Office eine Anfrage von Ligakonkurrent Rheinfire, mit der Bitte, dass deren Cheerleader bei unserem Heimspiel gegen Fire auftreten möchten.
Im Gegenzug sollten die Cheerleader des 1. FC Köln in Duisburg auftreten.
Selbstverständlich wurde dies wohlwollend überprüft, scheiterte aber an den Rahmenbedingungen im Kölner Südstadion.
Unsere Fans kennen das seit zwei Jahren: Selbst die Cheerleader des 1. FC Köln, die uns seit dem Vorjahr unterstützen  können dort nicht vor der Haupttribüne auftreten, weil man in diesem Falle bis zur Zuschauerreihe 5 die Sicht der Besucher stark beeinträchtigt.
Auf der Gegenseite, neben der Teamzone der Auswärtsmannschaft, wo sie tanzen, ist ebenfalls wenig Platz, weil dort Fernsehtechnik, Hubsteiger, Kameras verbaut sind.
Noch dazu ist dort die Musik mit einer erlaubten Höchstlautstärke von 78 Dezibel kaum zu hören.
Alle Fans, die die tollen Einsätze unserer Cheerleader unter diesen Minimalbedingungen erleben, zollen ihnen höchsten Respekt mit diesen Problemen in großartiger Weise umzugehen.
Das alles sind hinlänglich bekannte Probleme, denen man sich natürlich nur stellen muss, wenn man kein prächtiges, bundesligataugliches Stadion zur Verfügung hat.
Der letzte Schriftverkehr mit dem Kollegen von Rheinfire endete damit, dass unser Gameday-Büro klar machte, das aus diesem Grund kein weiteres Cheerleader-Team in Köln während des Spiels dabei sein kann.
Dies wurde seit dem 30.6. nicht weiter diskutiert – auch nicht, als die Centurions zum Auswärtsspiel in Duisburg antraten (ohne eigene Cheerleader).
Erst gestern, also acht Wochen nach der eigentlichen Absprache,  just zu dem Zeitpunkt, als die Centurions mit einem Post auf das Spiel hinwiesen, brach diese Empörungswelle aus.
Plötzlich hies es, die Centurions hätten die hoch geschätzten Pyromaniac-Cheerleader mit fadenscheinigen Begründungen rausgeworfen, was in dieser Form absolut unrichtig ist.
Wir sind erschrocken über die Art, wie hier offenbar eine seit acht Wochen kommunizierte Entscheidung instrumentalisiert wird – nur, weil sie nicht so ausfiel wie gewünscht.
Wir distanzieren uns von solchen Vorgehensweisen und verurteilen die Art, wie hier die Fans aufgebracht werden – zum Schaden unbeteiligter Cheerleader auf beiden Seiten.
Eine gesunde Rivalität und spannende Derbys sind das Salz in der Suppe unseres Sports – und Fairplay ist die Grundlage von allem.

Wir würden uns freuen, wenn wir dorthin zurückkehren würden.