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Spielbericht – New Yorker Lions – Berlin Rebels

New Yorker Lions trennen sich unentschieden von den Berlin Rebels

In einer von Beginn an harten aber fair geführten Partie, zwischen den New Yorker Lions und den Berlin Rebels, trennen sich beide Teams am Ende mit einem 21:21 (0:0; 13:7; 0:7; 8:7) Unentschieden.

Wie bereits die Jahre zuvor, war es auch 2022 das erwartete schwere Auswärtsspiel für das Team von Headcoach Troy Tomlin im Mommsenstadion in Berlin.

Bereits von der ersten Spielsekunde an schenkten sich beide Mannschaften nichts und vor allen die beiden Verteidigungsreihen bestimmten das Spielgeschehen. 

Nachdem Kick-Off der Partie durch Lions-Kicker Luca Jeckstadt, starteten die Berlin Rebels unter der Regie ihres Quarterback Donovan Isom mit dem ersten Angriffsdrive.

Nach einem schnellen ersten First Down durch Runningback und Ex-Lions Spieler Meril Zero, war dann aber schnell Schluss mit dem Vorwärtsdrang und die Rebels mussten sich vom Angriffsrecht trennen. Ähnlich erging es den Braunschweigern. Zwar gelang auch ihnen ein First Down durch Ballträger Emmanuel Abedi-Bawa, doch im Anschluss mussten auch die Lions punten.

Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts gelang es keinen der beiden Kontrahenten sich in die Reichweite der gegnerischen Endzone zubringen und so ging es mit dem Spielstand von 0:0 in das zweite Spielviertel.

Gleich im ersten Drive des zweiten Abschnitts gelang es dem Angriff der Gastgeber sich erstmals in Szene zu setzen. Besonders mit Läufen von Meril Zero und Donovan Isom, erzielten die Rebels Raumgewinn.

Den größten Raumgewinn in diesem Angriffsdrive erzielte Spielmacher Donovan Isom, der unter großen Druck der Braunschweiger Defense es schaffte, in Person seines Wide Receiver Lorenz Schäfer eine Anspielstation über 21 Yards zu finden und somit sein Team bis 11 Yards an die Lions Endzone heranbrachte. Die verbleidenden Yards zur 7:0 (PAT M. Prevoo) Führung für die Berliner, überbrückte Donovan Isom selbst.

Die Lions um Quarterback Jakob Parks aber konterten umgehend und nutzten einen verunglückten Kick-Off der Hausherren aus, der sie an der eigenen 47 Yard Linie starten ließ.

Mit Pässen auf Mika Wickinger und Isaiah Woods sowie eigenen Läufen, führte der Braunschweiger Spielmacher sein Team bis an die 17 Yard Linie der Rebels voran. Von dort bediente er seinen Ballfänger Malcolm Abimbola zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich.

Den nächsten Angriffsversuch der Hauptstädter beendete die Verteidigung der Lions schnell.

Berlins Ballträger Meril Zero verlor den Ball auf Höhe der eigenen 40 Yard Linie und das freie Spielgerät sicherte Lions Defense Line Spieler Georg Kraft für seine Farben.

Trotz der guten Ausgangsposition konnten die Lions aber kein Kapital aus dem Turn Over schlagen und mussten sich nach nur wenigen Spielzügen erneut per Punt vom Angriffsrecht trennen.

Bei noch knapp 1:20 Minuten verbleibender Spielzeit bis zur Halbzeit, machten sich die Gastgeber daran noch einmal zu punkten.

Mit schnellen Pässen auf seine Ballfänger Antek Podgorski und Nigel Westbrooks, davon einer mit einem Raumgewinn von 34 Yards, führte Donovan Isom sein Team Richtung Braunschweiger Endzone.

Für die 13:7 Führung (PAT geblockt) kurz vor dem Pausenpfiff, sorgte Robert Downs III mit einem neun Yard Touchdowncatch, nach Pass von Isom.

Nach der Halbzeitpause erhielten die New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht und machten sich daran, erstmalig in diesem Spiel in Führung zu gehen. Pässe von Jakob Parks auf Tamsir Seck, Isaiah Woods, Mika Wickinger und Fabian Rolfes, brachten die Löwen bis kurz vor die Berliner Endzone. Die finalen fehlenden vier Yards überbrückte Emmanuel Abedi-Bawa zur 13:14 Führung (PAT L. Jeckstadt).

Es folgte die Zeit der Braunschweiger Defense, die ab sofort bis weit in das vierte Spielviertel hinein, dem Angriff der Berlin Rebels keine Möglichkeit für weitere Punkte erlaubte.

Immer wieder setzten die Lions die Rebels unter Druck, allein vier Mal konnte Samuel Kargel Berlins Quarterback Donovan Isom zu Boden bringen, ein weiteres Mal gelang dieses Marcel Gaal.

Aber auch die Verteidigung der Rebels war auf der Hut und sorgte ihrerseits dafür, dass die Löwen ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten.

So dauerte es bis knapp sechs Minuten vor Ende des Spiels, bevor die Berlin Rebels erstmalig wieder gefährlich nahe in Richtung Braunschweiger Endzone kamen. Federführend war erneut Spielmacher Donovan Isom, der entweder mit eigenen Läufen oder mit Pässen auf seine Hauptanspielstationen Robert Woods III und Nigel Westbrooks, für den nötigen Raumgewinn sorgte.

Für die 21:14 Führung (TPC D. Caulker) sorgte Isom mit einem 16 Yard auf Antek Podgorski.

Für die New Yorker Lions von Headcoach Troy Tomlin wurde es bei etwas mehr als 2 Minuten verbleidender Spielzeit jetzt eng.

Von der eigenen 28 Yard Linie aus führte Jakob Parks seinen Angriff langsam, aber kontinuierlich über das Feld. Die entscheidenden Yards erzielte dabei immer wieder seine italienische Anspielstation Tamsir Seck. Bei noch 35 Sekunden auf der Spieluhr war die Kombination Jakob Parks auf Mika Wickinger die, die aus 13 Yards die Lions aufatmen ließ und zum 21:21 (PAT L. Jeckstadt) ausgleichen konnte.

Zwar versuchten die Rebels noch einmal alles, doch scheiterten sie an der aufmerksamen Verteidigung der Lions.

Somit blieb es beim bereits zweiten Unentschieden für die New Yorker Lions im erst dritten Spiel der Saison 2022.

Zum Abschluss erwähnenswert ist, dass zum einen Justus Holtz nach seiner im ersten Spiel erlittenen Gehirnerschütterung wieder zurück auf dem Feld war und zum anderen das Offense Line Veteran David Beale sein erstes Spiel im Jersey der New Yorker Lions bestritt.

Text & Fotos: New Yorker Lions