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Spieltag der 2. Damen Bundesliga – Bochum Miners verlieren umkämpftes Auftaktspiel

Zum Saisonauftakt am 15. Mai 2022 muss sich das Bochumer Team gegen die Aachen Vampires Ladies mit 53:19 geschlagen geben. Für die Football Neulinge der Bochumer Damenmannschaft steht der Lerneffekt gegen einen starken Gegner an erster Stelle. Dabei konnten die Bochumerinnen das Spiel offener gestalten als es das Ergebnis vermuten lässt.
 
Vampires nutzen Fehler der Miners gnadenlos aus
 
Beide Teams starten mit gutem Football in das erste Saisonspiel. Nachdem die Gäste einen Ballverlust der Bochumerinnen in einen Touchdown verwandeln, folgt die Antwort der Miners Offense auf dem Fuß. Mit einem guten Mix aus Lauf- und Passspielzügen kämpfen sich die Miners über das Feld und erzielen ebenfalls einen Touchdown. Es entwickelt sich ein umkämpftes Spiel mit Höhepunkten auf beiden Seiten. Das erste Viertel endet nach einem weiteren Touchdown der Vampires mit 14:6.
 
Im zweiten Spielabschnitt spielen die Aachenerinnen Ihre Erfahrung kaltschnäuzig aus. Offense und Defense der Miners zeigen auch im zweiten Quarter ein gutes Spiel, machen sich jedoch durch eigene Fehler gute Drives kaputt. Die Fehler der Gastgeber nutzten die Vampires gnadenlos aus und gehen mit einer 34:6 Führung in die Pause.
 
Miners gestalten zweite Hälfte ausgeglichen
 
Beide Teams nutzen die Pause für taktische Anpassungen, die im weiteren Verlauf des Spiels für einen intensiven Schlagabtausch zwischen beiden Teams sorgen. Im Dritten Quarter schafft es jede Mannschaft einmal zu punkten.
 
Im letzten Spielabschnitt stören die anhaltende Hitze und diverse Verletzungsunterbrechungen den Spielfluss merklich. Highlights gibt es trotzdem auf beiden Seiten. Die Zuschauer sehen drei Touchdowns, zwei auf Seiten der Gäste und einen für die Gastgeber, bevor die Begegnung dann endet.
 
Der Lerneffekt ist wichtiger als das Scoreboard
 
Wir konnten mit einer kämpferische Teamleistungen drei von vier Quarter, gegen einen sehr starken Gegner mit vielen guten Coaches, offen gestalten.“ sagte Knebel-Adam nach dem Spiel. „Wir haben bei vielen Spielerinnen den Lerneffekt schon im Spiel sehen können, das ist heute um einiges wichtiger als der Score.“ so der Bochumer Headcoach weiter.
 
Auch Alicia Dullweber, Starting Quaterback gegen Aachen, ist stolz auf die Teamleistung „Wir sind als eine Einheit auf den Platz gegangen, sind als ein Team über uns hinausgewachsen und haben den Platz zurecht mit erhobenen Köpfen wieder verlassen“ analysiert die Debütantin. Für das nächste Spiel am kommenden Samstag erwarte Dullweber genauso viel Motivation und Zusammenhalt wie gegen Aachen.
 
Quarterstände: 6:14 / 0:20 / 7:7 / 6:12
 
 

Text & Foto: Bochum Miners