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Drei Damen der Marburg Mercenaries bei den Nationalmannschafts Sichtungscamps für die IFAF Women ́s 2022 Weltmeisterschaft in Finnland

 
In den vergangenen Wochen fanden in ganz Deutschland 4 Sichtungscamps mit insgesamt
400 Damen statt, um die besten für die Nationalmannschaft zu finden.
Hier haben sich mit Tamara Busecke (TE), Frederike Seibert (LB) und Marie Luise Zschiebsch (RB) auch drei Damen der Damenmannschaft der Marburg Mercenaries vorgestellt und Ihr Glück versucht.
Mit Tamara und Frederike sind zwei „alte“ Haudegen am Start, die schon seit einiger Zeit in
Marburg mit der 2. Herrenmannschaft trainieren und sich auch maßgeblich für die
Etablierung der Damenmannschaft eingesetzt haben.
Christian Diehl, Headcoach der Damenmannschaft: “Tamara und Frederike sind schon länger dabei und zeichnen sich immer durch hohe Leitungsbereitschaft und Teamgeist aus. Durch die gemeinsamen Trainings mit der 2. Herrenmannschaft ist die individuelle Ausbildung der Damen sehr intensiv, da sie sich hier mit den Herren messen können was körperlich natürlich eine große Herausforderung ist. Marie ist erst seit kurzem zu uns gestoßen. Als Runningback besitzt sie eine immense Antrittsstärke und Geschwindigkeit und scheut auch nicht den Kontakt. Sie wird in unserer kommenden Saison mit Gewissheit ein wichtiger Baustein unserer Offense sein. Tamara ist als Tightend ein guter Hybrid, die sowohl sehr solide blocken kann als auch sichere Hände auf den Passrouten hat. In unserem Spielkonzept spielt auch sie eine wichtige Rolle für die Zukunft. Frederike wird bei uns als Middle Linebacker eingesetzt und ist das Herzstück der Defense. Sie hat eine gute Spielübersicht und kann sehr hart hitten. Ich erwarte, dass sie von den gegnerischen Spielerinnen gefürchtet wird.“
Für die drei ist das eine ganz neue Erfahrung, die erstmal einsortiert werden muss. So meint Frederike: „Es ist erstmal eine vollkommen andere Stimmung als sonst, wenn du plötzlich mit 100 anderen Frauen auf dem Platz stehst und zusammen ein Training auf wirklich hohem Niveau absolvierst. Sobald ich den Druck, unbedingt weiterkommen zu wollen, die ganzen kritischen Augen, Klemmbretter und Kameras aus meinem Kopf verbannt hatte, hat es unfassbar viel Spaß gemacht. Es war auch total interessant, einmal nicht von Jungs umgeben zu sein, die sowieso schneller und stärker als ich sind und hat mir meine Stärken und Schwächen nochmal ganz neu gezeigt.“
 

Text & Foto: Marburg Mercenaries