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Marcus Cox läuft wieder für die Mercenaries

Aller guten Dinge sind drei und jetzt möchte Marcus Cox im dritten Anlauf endlich zeigen, was er darauf hat.
 
Erstmals wurde Cox für die Saison 2020 verpflichtet, diese Saison fiel dann wegen Corona aus. Im vergangenen Jahr nahm er einen zweiten Anlauf und verletzte sich gleich im ersten
Vorbereitungsspiel gegen die Wiesbaden Phantoms. Da die Marburger ihn dringend als Ballträger benötigten, konnte er diese Verletzung nicht richtig auskurieren und schleppte
diese durch die gesamte Saison. Daher konnte er auch nur in sieben Spielen auflaufen und kam dennoch auf 532 Yards und sieben Touchdowns. Damit ist er in der Statistik immerhin
der fünftbeste Runningback der gesamten GFL.
 
Cox hat seine Verletzung mittlerweile komplett auskuriert und auf seinen Social-Media-Kanälen präsentiert er sich austrainiert und in Bestform. Der „All time leading rusher“ der Appalachian State University (Sun Belt, Div.1) geht voller Tatendrang in die neue Saison: “Ich fühle mich topfit und möchte in dieser Liga jetzt über die ganze Saison zeigen, was ich kann. Vor allem werde ich alles tun, um unseren Fans in Marburg endlich auch wieder Heimsiege präsentieren zu können“.
 
Der Import Platz für Cox wurde frei, da die Verpflichtung von Denzel Duchenne nicht
realisiert werden konnte. Sportdirektor Michael Dalkowski musste daher schnell reagieren:
“Auf der einen Seite bedauern wir sehr, dass die Verpflichtung von Denzel nicht geklappt hat, aber er hätte aufgrund seiner surinamischen Staatsbürgerschaft nur eine sehr begrenzte Aufenthaltsgenehmigung bekommen können und wir brauchen unseren Runningback sicher für die gesamte Saison. Umso mehr freuen wir uns, dass Marcus wieder fit ist und uns spontan zugesagt hat.“
 
In Marburg wird Cox auf viele bekannte Gesichter der vergangenen Saison treffen, sodass es keiner langen Eingewöhnung bedarf. Und dass der neue Offense Coordinator Michael Fiorito verstärkt auf Laufspiel setzten möchte ist ganz nach seinem Geschmack, um möglichst viele Yards und Touchdowns für die Mercenaries zu laufen.
 

Text: Marburg Foto: Stefan Tschersich